Die Ohren pfeifen: was ist die Ursache und gibt es Heilung

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Uns allen ist es bereits einmal passiert, dass die Ohren „zugefallen“ sind und dass wir ein Pfeifen in den Ohren vernommen haben, mehr oder weniger stark. Diese Wahrnehmungen, sicherlich unangenehm, können zeitlich begrenzt auftreten, zum Beispiel wenn wir längere Zeit einem hohen Lärm ausgesetzt gewesen sind. In vielen Fällen allerdings geht das Pfeifen nicht mehr weg und man muss mit diesem lästigen Geräusch leben. Aber warum pfeifen die Ohren? Wenn man ein Geräusch hört, obwohl es rund um einen sehr ruhig ist, ist ein weitverbreitetes Phänomen, vor allem ab einem bestimmten Alter. Es handelt sich um eine Unannehmlichkeit – mehr als eine wirkliche Krankheit – hervorgerufen durch verschiedene Ursachen, aber allerdings immer sehr lästig. Was kann eine mögliche Heilung sein? Ergründen wir im Folgenden die Ursache des Pfeifens, Dröhnens, Pulsierens und anderen eigenartigen Ohrengeräuschen.

Warum pfeifen die Ohren? Die meistverbreiteten Ursachen

Typischerweise ist Tinnitus eine Erkrankung, die mit Hörverlust oder Taubheit einhergeht: Im Laufe der Jahre nimmt die Fähigkeit zur Wahrnehmung von Geräuschen und damit zur korrekten Verarbeitung der Geräusche ab. Auch wenn diese Erklärung in den allermeisten Fällen gültig ist, ist sie sicherlich nicht die einzige. Zum Beispiel kann es einen Zusammenhang zwischen Ohrensausen und Bluthochdruck geben: Bluthochdruck kann tatsächlich die Kraft hörbar machen, mit der das Blut in die Gefäße gedrückt wird. Andernfalls besteht kein spezifischer Zusammenhang zwischen Ohrensausen und niedrigem Blutdruck, es sei denn, es gibt besondere Wahrnehmungen aufgrund von Schwindel und Ohnmacht. Bei anhaltendem Tinnitus ist es jedoch erforderlich, dem Problem auf den Grund zu gehen und alle Alarmglocken im Zusammenhang mit Bluthochdruck, Gefäßproblemen, Mikrozirkulation oder anderen spezifischen Störungen rechtzeitig zu erkennen.

Ohren-Pfeifen: Neurologische Ursachen

In einigen Fällen kann ein Zusammenhang zwischen Tinnitus und neurologischen Ursachen bestehen: Mit anderen Worten, das Klingeln im Ohr kann mit dem Auftreten von Krankheiten wie Multipler Sklerose oder Krebs zusammenhängen. Bevor man jedoch alarmiert wird, muss man immer daran denken, dass Tinnitus nicht unbedingt durch schwere Krankheiten verursacht wird. Tatsächlich kann das Pfeifen auf eine Gehirnhautentzündung zurückzuführen sein, wenn diese akut auftritt und den ersten Abschnitt der Wirbelsäule betrifft, da sie sich in der Nähe des Ohrsystems befindet. In diesem Fall wird sie als Zervix-Tinnitus bezeichnet. Im besten Fall können sich ohrbedingte Symptome bessern – sogar verschwinden -, wenn sich die Entzündung signifikant bessert. Das Pfeifen kann nicht nur nach einem Schleudertrauma, Trauma und Nackenschmerzen auftreten, sondern auch auf starken Stress zurückzuführen sein. Es kann sich daher um eine vorübergehende Störung handeln, die sich im Laufe der Zeit spontan zurückbilden kann.

Ohren-Pfeifen: Heilung

Was tun, wenn Sie plötzlich ein nerviges Gefühl bzw. ein nerviges Geräusch im Ohr haben? Das erste ist, den Gehörgang mit einem Ohrenspray zu reinigen: Auf diese Weise kann eine mögliche Verbindung zwischen Ohrenschmalz und Ohrensausen ausgeschlossen werden. Bevor Sie jedoch auf natürliche und nicht natürliche Heilmittel zurückgreifen, sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen und die Möglichkeit prüfen, Tests wie Hörtests und Audiometrie durchzuführen. Die Ursachen von Tinnitus sind nicht immer leicht zu identifizieren, geschweige denn das Wundermittel gegen Ohrensausen. Bei neurologischem Tinnitus kann beispielsweise auf bestimmte Therapien und Medikamente oder die sogenannte TRT (Tinnitus Retraining Therapy) zurückgegriffen werden. Für Menschen mit Hörverlust und Tinnitus sind Hörgeräte die optimale Lösung: Neben der Verstärkung von Geräuschen tragen Hörgeräte der neuesten Generation wie die der Marke AudioVita dazu bei, Pfeifen und andere Geräusche in den Hintergrund zu drängen. Es erfolgt eine Verbesserung der Klangqualität insgesamt.

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